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Nach einer nervenaufreibenden, aber trotzdem schönen Geburt, wird der Gedanke an einen eigenen Sohn langsam, aber sicher, zu einer Gewißheit. Die kleine Familie ist vorerst vollzählig und das neue Mitglied nimmt seine Eltern vollständig für sich ein. Die Uhren laufen seit dem anders. Der Biorhythmus passt sich an. Schlaf holt man sich, wenn der Kleine schläft – aber Schlaf braucht keiner: zu groß die Faszination an den Miniaturausgaben von Händen, Ohren, Knöcheln, Zehen – allem. Stolz starren wir auf den kleinen Wicht. Zwicken uns gegenseitig.
Immer wieder hält einer von uns plötzlich inne: „Du bist jetzt Papa, ich bin Mama. Abgefahren.“ „Der ist jetzt für immer bei uns.“ Aber Worte werden dieser neuen Galaxie von Gefühlen und Merkwürdigkeiten nicht gerecht. In Sätze lässt sich dieses neu gewonnene Lebensgefühl nicht übersetzen. Der Wahnsinn. Ein Sinngeber. Ein Wunder. Ein Thronfolger. Das alles und noch so vieles mehr.
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